Weihnacht'n kummt imma näha ...
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Is_denn_scho_Weihnachtn_
Urlaubsbräune noch auf der Haut
wieder zuhause - oje, mir graut. Nicht, weil es so kalt ist hier, nein, das war ja klar schon mir. Ein großer STand lacht mich grinsend an.
Rechnet damit, dass ich nicht widerstehen kann. Ich lache zurück: "Da täuschst du dich. Vor Ende Oktober kauf ich dich nicht!" Lebkuchen - jetzt schon? So denk ich mir.
Steht denn schon Weihnachten vor der Tür?
Beim HEimfahrn im Radio - oh Mannomann!
Hör ich recht? Die preisen eine Adventsausstellung an! In Ingolstadt kann man sie im September besuchen?
Na klar, da braucht man natürlich auch Lebkuchen.
Da sind noch nichtmal die Sommerferien rum!
Ja, sind die Geschäftsleute denn jetzt alle dumm?
Ham die Angst, sie würden zu wenig verdienen?
Nein, mich pressen sie nicht in ihre Schienen!
Jetzt ist Altweibersommer - und den will ich genießen!
Wo doch noch so schön die HErbstblumen sprießen!
Die Lebkuchen wären jetzt sicher ganz frisch ...
Trotzdem kommen sie erst Ende Oktober auf meinen Tisch!
by. D.I.Schiller, 09/2007 Wenn sich im Schrank de Packal türmen,
und draußn duat's scho schnein und stürmen,
vom Fensterl raus scheint's nett und warm,
mit de Vögerl ham's jetz a Erbarm.
Sie stell'n eahna raus a Futterhaiserl
für'd Spatz'n, d'Starl und a für d'Meiserl.
Da Christbaam leicht vo drinna raus,
und Ruah umgibt as ganze Haus,
und Platzerl bachern's - hmm, wia des duft -
Ja, ma merkt's: Weihnacht liegt in da Luft.
Drum wünsch i Eich und alle Leit
a wunderschöne Weihnachtszeit.
Und guate Leit, i bitt eich recht,
denkt's a an de Mensch'n, dene wo's geht schlecht.
De wo im Betterl lieg'n und frian
und übers Essen dean sinniern
und moana: "des war jetzad sche,
kannt ma zu dene feiern geh!"
by D.I.Schiller 1982
![]() Wo hob i bloß mei Gschenkpacklpapier?
Schließlich steht Weihnachtn vor der Tür!
Do gibts so vui schene Sacha,
do muaß i doch schene Packal mache.
Gschenk eipackln dua i gern
dann papp i drauf no a Engal oda an Stern
Wo hob i des Packlpapier letzts Johr bloß hi?
Oda kaaf i a neis? - ma woaß ja nie.
Vielleicht hob i letzts Johr alles verpacklt?
Drum kaaf i a neis, do werd ned lang gfacklt.
A Gschenkpacklpapier schee kitschig bunt
Des glänzt dann schee untam Weihnachtsbaam drunt.
As Gschenkpacklpapier is so wichtig wias Gschenk,
weil i olle, de i gern hob, damit bedenk.
Drum kaaf i glei an Riesenbogen
Gschenkpacklpapier - ungelogen.
by D.I.Schiller, 11/2007
![]() Ja, wos uns ganz besonders gfreit,
is, wann's Schnee gibt zur Weihnachtszeit,
wenn oiss weiß is und d'Sunn im Schnee blitzt
und da Postweiha gfrorn is, und da Eisläufer flitzt.
Wunderschee is des o zum schaun,
aba vui Leit sich jetzt ned ausse traun,
as Schneeräuma is für viele a Plog,
aba ma hod Bewegung und frische Luft an dene Tog.
Für d Autos is jetza gefährlich
und sei ma uns doch ammoi ehrlich
vom Fenster schaugt's scho herrlich aus,
doch liaba schaug i vo drinna raus.
De Flockaln, die fliang munter her
so langsam werns doch mehr und mehr
vom Fensta aus schaug i eahna zua
und in mei Seel kehrt ei a Ruah
A jede Flocka is a bsondra Kristall,
er schmuizt an meim Fenster nach seim langen Fall.
Hot hinta sich an so an weitn Weg,
und schmuizt so einfach auf oamoi weg.
De andan Schneeflocka machen weiß mein Garten
do konn ma zuschaun, muass ned lang warten
Für de Kinda is's as Höchste jetzt
Jetzt werd in der weißn Pracht rumgfetzt.
Handschuah, Mützn und dicker Schal
wattierte Hosn allemal
da Schlittn werd aus m Keller gholt
dann werd an Hügel obegrodlt
und a Schneemo werd jetzt baut
mit Huat und Nasn, dass a jeder nur so schaut.
I denk zruck an mei Kinderzeit
an Schneeballschlacht und Fröhlichkeit
und a Lächeln ziagt in mei Gsicht,
de scheene Zeit vagiß i nicht.
Gern denk i an de Tog zurück
voll Übermut und Kinderglück.
by D.I.Schiller, 2007
.Frostige Nacht
hat Eis gebracht
eine dunkle Gestalt
streift durch den Wald
Die Tannen zittern,
beginnen zu wittern,
es ist wieder soweit
macht euch bereit,
zieht die Äste ein,
macht euch hässlich und klein
verbiegt euch ganz krumm
dann wird's ihnen zu dumm.
Es wäre uns lieber
sie gingen vorüber.
Finden sie uns nicht schön
werden sie ohne uns gehn.
Der kleine Tannenbaum,
ganz versunken im Traum,
hört die Ratschläge nicht,
die im Tannenwald man spricht,
träumt von hellstrahlendem Zimmer
Kugeln und Kerzenschimmer.
Bis die Axt ihn schlägt,
man sich mit ihm fortbewegt,
um zu vollenden seinen Traum
vom leuchtenden Tannenbaum.
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