CHANT-ABEND

Jeden 1. Dienstag ab März 2016 (Anmeldung über VHS Wolnzach)

und 3. Mittwoch im Monat ab Januar 2016 (Anmeldung über mich) findet in Wolnzach ein Chantabend statt.

 


Anmeldung für Mittwochs-Chanten und Infos bitte telefonisch unter 08442/2509 oder per E-Mail: dagmar.schiller@yahoo.de
(evtl auf AB sprechen und Tel-Nr. hinterlassen)

 

Was ist Chanten?   

Eigentlich bedeutet "chanten" (gesprochen: tscha:nten) nichts anderes als "Singen"
und kann vom englischen "to chant", vom lateinischen "cantare" oder auch vom französischen "chanter" abgeleitet werden.

Trotzdem ist "Chanten" viel mehr als nur "Singen". "Chants" zeichnen sich im Wesentlichen dadurch aus,
dass sie eine positive Grundaussage haben, leicht erlernbar sind und oft wiederholt werden,
so dass jeder Gesangesfreudige schnell mit einstimmen kann.
Da die Chants durch ihre Einfachheit meist ganz ohne Textblatt oder Noten gesungen werden können,
sind die Hände, die Augen und der Kopf frei, um sich besonders intensiv emotional auf die Musik,
die Aussage des Textes, die Atmosphäre und die Gemeinschaft in der Gruppe einzulassen.
So stehen beim Chanten nicht musikalische Perfektion, sondern das hingebungs-
und freudvolle Singen in der Gemeinschaft im Vordergrund.

Diese Art des Singens gibt es natürlich bereits seit Menschengedenken und zwar in allen Kulturen.
Egal, ob wir beispielsweise an indianische Gesänge, indische Mantras, einfache Gospels oder alte deutsche Volkslieder denken:
Die positive Wirkung des Singens auf Körper, Geist und Gemeinschaftssinn hat an allen Orten der Erde und zu jeder Zeit dazu geführt, dass leicht erlernbare Lieder miteinander gesungen wurden und werden.

Und so gibt es einen endlosen Schatz von Chants, bestehend aus zahllosen Liedern unterschiedlichster Zeiten und Kulturen, z.B.:

  • Hejo, spann den Wagen an, Abendstille überall (deutsches Volksgut)
  • Shalom lai lai, shalom chaverim (jüdisch)
  • The river is flowing, Kuate (Indianisch)
  • Epo-i-tai-tai (Maori)
  • This little light of mine (Gospel)
  • Baba la gumbala (afrikanisch)
  • Bless the Lord my soul (Taizé)
  • OM Sri ram jai ram (indisch)

Und viele, viele mehr…

Haben Sie Lust auf "Chanten" bekommen? Dann besuchen Sie doch meine Chant-Abende (siehe oben)

Chanten ist ... Melodie, Worte der Kraft und Bewegung im Zusammenspiel

Es wurde wissenschaftlich erforscht, dass sogar unsere Körperrhythmen, wie der Herzschlag
oder auch der Blutdruck vom gemeinsamen Singen beeinflusst werdenb und miteinander in Rosonanz gehen.
Damit wird verständlich, dass gemeinsam singende Menschen intensive Gefühle der Verbundenheit erleben können.
Im besonderen, wenn das Singen ohne Leistungsdruck, ohne Ziel und mit viel Freude stattfindet.

Dann kann es auch zu einem Schwebezustand kommen, dem völligen Aufgehen im Augenblick.
Solche Flow-Zustände haben ein besonders hohes Potential. (Auszug aus einem Artikel der Zeitschrift "Erziehungskunst")


Das Nicht-Sagbare lässt sich singen.

 

liederdesherzens1.hj-2015-a5.pdf [141 Kb]
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