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T-Raumreise nach Daheim (Mai 08)

Die Wächter der Erde (Okt 07)
Phantastische Freundin
Unicorn und Nduna
Das Tal am Ende der Welt

T-Raumreise nach Daheim …
 

Meine Reise starte ich vom hohen Bergesgipfel
Den Himmel erkunden ist mein Ziel, und wär’s nur ein kleiner Zipfel
Und schon kommt eine Leiter zu mir herab mit unendlich vielen Stufen
„so viele Stufen schaff ich nicht“ – hör ich mich nach oben rufen.
 
Da kommt eine Wolke und lädt mich ein, mich auf sie zu setzen
Ich bin erleichtert, setz mich dankbar drauf, und brauch mich nicht zu hetzen.
Die Wolke steigt, die Luft wird dünn, wie im Aufzug geht’s nach oben
In meinem weichen Wolkenbett fühl ich mich gut aufgehoben.
 
Nun bleibt die Wolke wieder stehn, und rät mir, abzusteigen
Was ich auch tu, ganz neugierig. Was wird sich mir wohl zeigen?
In weiße Kutten gehüllt stehen da stille Wesen
Gesichtslos sehen sie mich an, kann mich von ihnen kaum lösen
 
Stumm deuten sie mir einen Weg, ich sehe Marmorsäulen
Es ist ganz still hier, wo ich bin, nur leises Windesheulen
Ich gehe diesen Säulen entlang und komm in eine Halle
Als ich eine Säule will berührn, spüre ich, sie war Rauch und Schalle.
 
Nun stehe ich in dieser Halle drin, als Dach dient nur der Himmel
Leichtes Windsäuseln höre ich, begleitet von hellem Glockengebimmel
Und wieder stehe ich vor Stufen,
sie scheinen „betrete mich“ zu rufen.
 
Immer weiter schreite ich, kann keine Stufen mehr sehen
Und trotzdem drängt es mich unentwegt, auf diesen weiter zu gehen.
Ich gehe nun in weißem Licht,
mehr als dieses sehe ich nicht.
 
Nur fühlen kann ich, hier wo ich jetzt bin
Diese Gefühle erfüllen meinen ganzen Sinn.
Liebe, Aufgehoben-Sein, Freude, Lachen und Leichtigkeit
Ich kann nicht drüber nachdenken, ich fühle mich in der Ewigkeit.
 
Nun neben mir ein Kuttenwesen, mit weißer Kapuze auf dem Kopf
Sein Arm weist mir den Weg zurück – demütig senke ich meinen Schopf
So gerne würde hier ich bleiben
Die Seligkeit hier ist nicht zu beschreiben.
 
„Du musst zurück“ sagt er mir nonverbal
Und geleitet mich zu dem Säulenportal
Die Wolke wartet schon, bringt mich auf meinen Berg zurück.
Und ich erwache … erfüllt von unendlichem Glück !
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WÄCHTER DER ERDE

Ein blauer Planet im Sonnensystem
und nicht grad einer von den größten
geschaffen aus Wasser, Staub und Sand
auf dem sich irgendwann Leben einfand.

Das Leben entwickelte sich – ganz intelligent,
bis es so wurde, wie man es heute kennt.
Der Planet, den wir Erde nennen,
von dem wir eigentlich so wenig kennen
ist erfüllt von besonderem Geist,
und zwar jenem, der das ganze Universum speist.

Wächter sind der Erde zur Seite gestellt,
Wächter der Erde und Wächter der Welt.

Die Menschheit scheint nicht wirklich zu wissen,
sie haben Mutter Erde aufgerissen,
sie zubetoniert, ihr den Atem genommen,
Wasser verschwendet, in Öl geschwommen.
Wir hören nicht Mutter Erde’s Stöhnen,
wir wundern uns nicht über ihre Tränen,
Doch wir schreien ungehemmt,
wenn ihr Weinen unser Land überschwemmt.

Kein „Bitte“ von uns, wenn wir von ihr etwas nehmen,
mit unserer Unbedachtheit sie fast lähmen.
Kein „Danke“ für das, was sie uns täglich gibt,
Obdach, Nahrung – sie tut es, weil sie uns liebt.

Wächter der Erde geben ihr weiterhin Kraft,
damit sie das Leben mit uns auch schafft.
Zugegeben, es gibt ein paar Kinder der Erde
die begegnen ihr mit gebührender Würde.
Sie wollen die Wächter der Erde unterstützen
Und den Planeten nicht nur gedankenlos benützen.

Die Wächter der Erde sich über jede Hilfe freuen –
wenn wir ihnen helfen, werden wir es nicht bereuen.
Mutter Erde braucht uns nicht – sie liebt uns eben,
doch wir Menschen könnten ohne sie nicht leben.

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Von der Freundschaft mit meiner Phantastischen Freundin Nduna handelt mein (vielleicht nächstes) Buch

Phantastische Freundin

Sie kam aus einer fremden Welt,
Und hat sich einfach zu uns gesellt.
Hat uns gelehrt, was keine Schule lehrt,
hat uns gezeigt, wie man unsere Erde ehrt.
nahm uns mit auf ihren fernen Planet
und zeigte uns, wie man schamanisch auf Reisen geht.

Sie lehrte uns im Kleinen stets das Große zu sehn
Das Atom verglich sie mit dem Planetensystem.
Im Apfelkern kannst du den Baum schon erkennen.
Dein Gegenüber darfst du als Spiegel dir nehmen.


Eine Zelle meines Körpers, so erklärte sie mir,

ist was ein Mensch für die Erde – und das glaube ich ihr.
Jede Zelle, jeder Mensch sind einzigartig und wichtig,
was du auch tust, es gibt kein falsch oder richtig.
Die Folge deiner Tat ist's, die dich fördert, oder nicht -
ansonsten gibt es nichts, was verurteilend über dich spricht.


Ihre Worte empfand ich oft rätselhaft sehr.
Doch sie fanden in meinem Herzen offnes Gehör.
Sie lehrte, wie man mit Gebeten kann helfen,
führt uns ins Reich der Gnome und Elfen.

Unicorn und ich erlebten mit ihr eine wichtige Zeit
Und liegen die Jahre auch schon zurück sehr weit -
als wäre es grad erst gewesen, so kommt's mir vor.
Ihre Botschaften klingen heut noch in Herz und Ohr.

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 UNICORN UND NDUNA

In einem Land vor langer Zeit,
an einem Ort von hier sehr weit,
da wohnten einst geheimnisvoll
zwei Freunde, wie auf einem Atoll.

In des Waldes Lichtung sie sich spielten,
stets fest die beiden zusammenhielten.
Das Mädchen und sein Zaubertier
in einer Welt weit weg von hier.

Die Lichtung umrahmt von großen Bäumen
Dort liebten die beiden zu spielen und träumen,
wenn das Mädchen auf der Flöte blies,
der Wald die Sonne durch die Äste leuchten ließ.


Nduna war der Name der Kleinen,
ihre Freundin, wie sollte man was anderes meinen,
ein Unicorn, ein wunderbares,
glaubt mir, Freunde, genau so war es.

In diesem zauberhaften Wald
In dem Nduna’s Flöte schallt,
das Einhorn sich im Tanze wiegt,
dazwischen manches Elflein fliegt.

Da gibt es weder Raum noch Zeit,
da gibt es Freude und Leichtigkeit.
Sollt's diesen Wald auch heut noch geben,
die beiden werden sicherlich noch dort leben.

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Das Tal am Ende der Welt

Kennst du das Tal am Ende der Welt,
ich weiß nicht, ob's dir da gefällt.
Am Ende der Welt, da gibt's eine Schlucht,
ein Sonnenstrahl vergebens den Weg dorthin sucht.
Kein Lachen in diesem Tal je erklang,
und auch kein fröhlich Vogelgesang.
 

Ein kleines Kind sich in dieses Tal mal verlief,
suchte dort sein Lachen, das es verzweifelt rief.
Ein Drachenkind wollte ihm helfen bei der Suche.
Spie beim Rufen Feuer, und verbrannte eine Buche.
Ebenso verbrannt ist der Rest des Tals
Dem Kind schmerzte vor Rufen bereits sein Hals.
 

Es ging durch die Schluchten und durch dunkle Wälder
Überquerte verbrannte Stoppelfelder.
Rief sein Lachen, wo mochte es bloß sein?
Ohne dies Lachen fühlte sich das Kind so allein.
Das Kind versuchte selbst, ein Lachen zu kreieren
Jedoch bei dem Versuch lief es Gefahr, sich zu verlieren.

Irgendwann verließ das Kind dann einfach der Mut
Es hatte Angst, dass das mit dem Lachen niemals wird gut.
Das dunkle Tal, die Angst und das Feuer,
e
s wurde dem Kind immer mehr Ungeheuer.
Es begann zu weinen, ein Bach voll Tränen
Lief durch das Tal, schien das Kind zu lähmen.

In den Armen des Drachen schlief es traurig ein,
fühlte sich ohne sein Lachen so furchtbar allein.
Das Kind suchte sein Lachen vergebens dort
In dem Tal am Ende der Welt, jenem ungastlichen Ort.
Der Drache versuchte, das Kind aus dem Tal zu führen
b
evor die Tränen in der Kälte des Tales gefrieren.

Er legte es vor den Toren des Tales unter einen Baum.
Dort träumte es seinen schönsten Traum.
Es träumte von einem Tal voll Freude und Lachen.
Nun muss das Kind nur noch traumhaft erwachen.

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