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Der Gedanke (Mai 08)
ÄÄÄÄÄHHHHH (Okt 07)
Wir zwei
Es regnet
Fussballabend (Mai 08)
Mein Grand-Prix-Beitrag
Liebes Finanzamt
Ich brauche dich

 

Der Gedanke
Ein Gedanke war bei mir mal da,
das ist nun her – schon viele Jahr.
Er kam daher, ich war noch jung,
doch dann machte er nen Gedankensprung.
Er ward entsprungen wie das Röslein im Advent
Ich glaub, dass ihr das Lied doch kennt.

Jedoch diesen Gedanken, den kenn ich nicht,
bekam ihn nie mehr zu Gesicht.
Hab noch versucht ihn festzuhalten
Er jedoch machte keine Gestalten
Bei mir zu bleiben, damit ich ihn versteh
Dachte wohl: Es ist besser wenn ich wieder geh.
Seither ist der Gedanke verschwunden,
ich hab ihn leider nie mehr gefunden.
Sollt ich heut mal einen Gedanken sehn,
dann sag ich: Halt! Bleib einmal stehn,
Bist du nicht jener, der mir fehlt?
Der seitdem rumspringt in der Welt?
Und wenn er's ist, ist die Freude groß,
vielleicht lass ich ihn dann nie mehr los.
Vielleicht spring ich aber auch mit ihm mit
Und freue mich mit jedem Schritt.

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 ÄÄÄÄÄHHHH

In Bayern gibt’s nen großen Mann,
der gab jetzt lang den Ton hier an.
Er zeigt, wie man große Reden schwingt,
und wie man stilvoll ÄÄHH’s einbringt.
Und drum liebe Leute – äh – was wollt ich nun sagen –
Äh, ach ja, habt ihr sonst noch Fragen?
Ich sag euch nicht, äh von wem hier die Rede ist,
äh, er redet viel, weil er großer Politiker ist.
Vor ein paar Jahren wollte er gern nach Berlin,
doch da, ääähhh, ließen ihn die Deutschen nicht hin.
Äh, nun wird er vielleicht  (leider :D) Bayern verlassen,
und wandelt wohl bald in Brüssels Strassen.
Äh, was wird er den Ländern dort wohl erzählen?
Natürlich dürfen auch dort seine ÄÄHH’s nicht fehlen.
Vielleicht sind die Äääähhs ja auch Insider-Wissen,
und sagen Dinge, die die kleinen Bürger nicht wissen müssen.

Wie dem auch sei, da gefällt mir Peter Alexanders Wiener Schmäh
Tausendmal besser als dieses Bayerische ÄÄÄÄHHHH!

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WIR ZWEI

Heut nehme ich mir Zeit für dich
Da zählen nur wir, du und ich
Ich komm zu dir, tauch in dir ein
Jetzt gehör ich dir, dir ganz allein.
Jetzt bin ich da, komm hüll mich ein
Jeder Fleck meines Körpers ist nun dein.
Du bist so heiß, kaum auszuhalten
Doch, ich halts aus, ich lass dich walten.
Von Kopf bis Fuß benetzt von dir
Tust mir so gut, welch ein Pläsier.
Kannst mich immer aufs neu begeistern
Wunderbar, wie wir zwei das meistern.

Ich merk, du bist nicht mehr so heiß
Ja, alles hat wohl seinen Preis.
Und alles, was schön ist geht mal vorbei.
Und ich steh auf, ich Nackedei.
Ich ziehe nun den Stöpsel raus,
Und lass aus dir das Wasser aus.
ICH LIEBE MEINE WANNE

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Es Regnet

Ach, was ist das für ein Spass,
Ich bin über und über nass.
Überall sind Wasserpfützen
und die Autos sausen, spritzen

Ich lass los nen Riesenschrei,
Doch denen ist das einerlei.
Ich steh da, bin pitschenass
Das macht mir nicht wirklich Spass
Doch ich will deshalb nicht weinen,
Denn es intressiert ja keinen.
Ich zieh Schuh und Socken aus
Da läuft ja schon das Wasser raus.

Barfuß im Regen
werd ich mich weiterbewegen
mochte ich als Kind gern tun
Und wie ein Kind fühl ich mich nun
Lieber Autofahrer, danke
Das war plötzlich mein Gedanke
Warst so rücksichtslos mit mir
Und nun bedank ich mich dafür.

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Mein Grand-Prix-Beitrag

Ich nehme meine Gitarre,
und ich erstarre,
gerissen sind zwei Saiten,
müsst ich erst einarbeiten.
Hätt gern gespielt eine Melodie
Wär sicher was für den nächsten Grand Prix.
Hätt sicher gemacht den ersten Platz
Wie damals Nicole, mit ihrem Friedenssatz.

Doch daraus wird’s nix werden,
da helfen auch keine Beschwerden,
denn es ist fast zum Haareraufen,
ich hab vergessen Ersatz-Saiten zu kaufen.
Morgen fällt mir das Lied nicht mehr ein –
Pech gehabt, soll halt nicht sein.

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Liebes Finanzamt

Sehr geehrte Damen und Herren,
hiermit will ich ihnen erklären,
dass ich heuer ein paar Einnahmen hatte,
aber deswegen lohnt sich keine Debatte,
es reichte grad so zum überleben,
und hie und da den Kindern was zu geben.

Im letzten Jahr warn wir nicht mal im Sommer fort,
das schwöre ich, darauf geb ich mein Wort.
Ein Häuschen, ein Auto und auch noch ne Katze,
und nach über 20 Jahren brauchten wir ne neue Matratze.

Die Rechnung vom Auto wolln sie ja gar nicht sehn,
aber sie haben doch selbst eines, können mich sicher verstehen.
Das Geld floss hinweg, so wie’s zu uns kam,
manchen Monat war’s fast ein Melodram.
Der Erste kam fast immer ein paar Tage zu spät,
weil bei jedem Einkauf ne Menge Geld über den Tresen geht.

Und dann machte ich doch diese Schulung noch,
auch die riss in unser Säckel ein Loch.
Uns gehts ja gut, ich will ja nicht klagen,
war sogar im Kino an 4 oder 5 Tagen.

Doch bitte ich Sie, beim Ausgleich zu bedenken,
ich hab 3 Patenkinder, denen will ich gern was schenken.
Eines davon ist in Peru, von PLAN unterstützt,
und mein Patenbeitrag dem Jungen doch sicherlich nützt.
Mit Lohnklasse fünf geb ich genug doch schon ab,
sie sehen selbst, dass ich mehr Abzüge als Einnahmen hab.

Drum seien sie gnädig, lassen Nachsicht hier walten,
und lassen sich mich heuer alles behalten.
Noch schöner wär’s, sie würden mir was rückzahlen,
ich kann ihnen versichern, da würde ich strahlen.
Hochachtungsvoll grüße ich Sie vielfach
untertänigst - ihre Dagmar S. aus Wolnzach.

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ICH BRAUCHE DICH

Ich brauche dich,
ohne dich würd gar nichts gehen.
Ich brauche dich,
erst durch dich kann ich viel verstehen.
Ich brauche dich,
ohne dich wär das Leben so schwer.
Ich brauche dich,
wir beide einfach zusammen gehörn.

Wärst du nicht da,
ich wäre hilflos und arm.
wärst du nicht da,
bräucht ich jedermanns Erbarm'.
Wärst du nicht da,
würd ich stolpern und fallen.
Wärst du nicht da,
gäbs nur Ärger und Krawalle.

Manchmal wünscht ich,
ich bräuchte dich nicht so sehr.
Denn diese Abhängigkeit
macht oft das Leben auch schwer.
Manchmal versuch ich
es auch ohne dich.

Doch es hat keinen Sinn,
denn dann falle ich.
Ich brauche dich,
zum kochen und lesen,
ohne dich
wär es ein Unding gewesen.
Ich brauche dich
sogar zum Autofahren.
Ohne dich
Ist hier gar nichts im Klaren.

Ich brauche dich,
du machst mein Leben so leicht.
Ich brauche dich,
zusammen haben wir schon viel erreicht.
Nur schlafen
Kann ich gut ohne dich.
Aber sonst - MEINE BRILLE
brauche ich dich.

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Fußballabend
Hier laufen sie wieder über das Feld
spielen Fußball für sehr viel Geld
die meisten Bälle werden verschossen

der Gegner gegen’s Schienbein tritt
der Linienrichter kriegt’s nicht mit
die Zuschauer sehn’s ganz verdrossen
vorm Bildschirm sitzt auch mein Mann
und schaut sich dies Spektakel an
schimpft über die Narrenpossen
das müssen die doch sehn
und pfeifen – bitteschön
seine Miene ganz verschlossen
das Spiel bleibt unentschieden
trotz Können kein Glück beschieden
dies wird mit Bier begossen.
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