Christus hat keine Hände, nur unsere Hände, um seine Arbeit heute zu tun.

Ein Bild, das ich im Firmunterricht kennenlernte, und das mich sehr tief berührte.
Christus ohne Hände?


Als der zweite Weltkrieg zu Ende war, lag in einer zerstörten Kirche der Überrest eines Kruzifix.
Nur der Kopf und der Körper des Gekreuzigten
waren vor der Zerstörung bewahrt geblieben.
Jemand hatte in der Kirchenruine einen Zettel
an die halbzerstörte Figur geheftet mit folgendem Text:


Christus hat keine Hände, nur unsere Hände,
um seine Arbeit heute zu tun.

Er hat keine Füße, nur unsere Füße,
um Menschen auf seinen Weg zu führen.

Christus hat keine Lippen, nur unsere Lippen,
um Menschen von ihm zu erzählen.

Er hat keine Hilfe, nur unsere Hilfe,
um Menschen an seine Seite zu bringen.

Wir sind die einzige Bibel,
die die Öffentlichkeit noch liest.

 

Wir sind Gottes Botschaft in Taten und Worten.
Was aber, wenn unsere Hände mit anderen Dingen
beschäftigt sind als mit den seinen?
Wenn unsere Füße dahin gehen,
wohin die Sünde zieht?
Wenn unsere Lippen sprechen,
was er verwerfen würde?
Erwarten wir, ihm dienen zu können,
ohne ihm nachzufolgen?

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